Am 11. November ist Martinstag.

Der heilige Martin diente bereits mit 15 Jahren in der römischen Armee. Einst traf er im Winter einen spärlich bekleideten Bettler, der Martin um eine Gabe anflehte. Darauf hin teilte Martin seinen Mantel mit dem Schwert und gab dem Bettelmann eine Hälfte. In der folgenden Nacht erschien Jesus Christus dem Martin im Traum und gab sich als der Bettler zu erkennen. Daraufhin ließ sich Martin taufen und gab seinen Soldatendienst auf.
St. Martin ist der Schutzpatron der Bettler, Soldaten, Waffenschmiede und Haustiere.

Der Martinstag war das Ende des bäuerlichen Wirtschaftsjahres, sowie der Tag, an dem die Entrichtung des Zehnten fällig war. Landpachtverträge beziehen sich bis heute noch häufig auf Martini als Anfangs- und Endtermin, da der Zeitpunkt dem Anfang und Ende der natürlichen Bewirtschaftungsperiode entspricht.