Ausstellungen

2016 Schloss Mitsuko – Wege zur Schlichtheit 12

Toki no Nagare – die fließende Zeit (時の流れ

Wie immer konzentriert sich diese Gruppenausstellung vornehmlich auf reduzierte Werke, zumeist sogar Monochrome, die im Geiste der Zen-Malerei erschaffen wurden.

2015 KUNSTKONSUM Lelkendorf

Fotografie und Malerei begegnen sich in der Kulisse des ehemaligen Konsums in Lelkendorf. Gelegen in der Schlossstraße Nummer 4, hat dieser Ort seine ursprüngliche Funktion eingebüßt. An diesem „verlorenen Ort“ erinnern nur noch die Schaufenster an die ursprüngliche Nutzung des Gebäudes. Für Franz Riegel ist das der passende Ort für eine kleine Schau seiner neueren fotografischen Arbeiten, die sich in vielfältiger Weise dem Sichwandeln und Vergehen widmen.


2013 Schloss Mitsuko – WEGE ZUR SCHLICHTHEIT 9

簡素への彷徨 Die einsame Farbe des Wassers

Es ist bereits die neunte Auflage unserer Ausstellungsserie »Wege zur Schlichtheit, die in diesem Jahr unter der Überschrift »Die einsame Farbe des Wassers« Motive wie Tiefe, Klarheit, Kälte, Lebensquell, Unberechenbarkeit oder Weite mit Malerei und Skulptur in den Mittelpunkt rückt.

2013 Lübecker Speicher Demmin – Art der Provinz

Schäbige Objekte

Franz Riegel, der Zugereiste, hat für die Art der Provinz-Ausstellung in Demmin Arbeiten aus seinem „Wartehäuschen“-Projekt, welches aus der Erforschung und der intensiven Auseinandersetzung mit der ihn umgebenden „Provinz“ Mecklenburg-Vorpommern hervorgegangen ist, ausgewählt.

2012 Galerie Wollhalle, Güstrow

STRÖMUNGEN – 16. Ausstellung „Kunst und Umwelt“

171 Künstlerinnen und Künstler aus dem gesamten Bundesgebiet, Österreich und Estland haben sich für die Güstrower Ausstellung beworben. 19 von ihnen wurden von einer Jury, der die Berliner Malerin Ursula Strozynski, der in Wendischhagen lebende Bildhauer Günter Kaden und der Kunsthistoriker Dr. Volker Probst, Geschäftsführer der Ernst Barlach Stiftung Güstrow, angehören, für die Exposition in der Städtischen Galerie Wollhalle ausgewählt. Traditionell wird am letzten Ausstellungstag einer von ihnen mit dem Kunstpreis Ökologie geehrt.

2012 Burg Klempenow

border lines

Bei Franz Riegel geht es dieses Mal um Schweine. Es hätten auch Atomkraftwerke oder Landminen sein können. Es geht zugleich um Grenzen und um Mauern und um verschlossen gehaltene Türen. Es geht auch um die punktuelle Aufhebung von Dissoziation. Es geht um die Gratwanderung, welche die Frage „Wie wollen wir unter den Bedingungen aller möglichen Möglichkeiten leben?“ abverlangt.

2011 Bildhaueratelier Lelkendorf

border lines

Ausgangspunkt der künstlerischen Arbeiten Franz Riegels in der Reihe border lines ist ein Gefühl, in dem es um das von Günter Anders so benannte „prometheische Gefälle“ und die damit verbundene „prometheische Scham“ geht: Der Mensch erlebt eine tiefer werdende Kluft, ein Gefälle zwischen den Möglichkeiten der fortschreitenden Technik und seinem Unvermögen, die Folgen dieses sich teilweise verselbständigenden Prozesses zu kontrollieren. Dabei werden die zerstörerischen Folgen der technologischen und gesellschaftlichen Entwicklung weitgehend aus dem Bewusstsein entfernt, geleugnet, abgespalten. Aber auch die Bewertung dem Produktionsprozess innewohnender ethischer Normen entzieht sich leicht und aus Scham dem Bewusstsein und der Erfahrung, weil dieser sich hinter der „Grenze“ des Sichtbaren abspielt.

 

2011 Schloss Mitsuko, Todendorf – Tsubaki Matsuri

Mythologischen Berichten zufolge soll der Hahn die Sonnengöttin Amaterasu durch sein Krähen aus dem Dunkeln hervorgelockt haben; es kennzeichnet somit das Ende der Nacht und den Sonnenaufgang. Daraus entwickelte sich vermutlich die Vorstellung, Hühner könnten böse Geister und Unglück vertreiben, weswegen sie mit Beerdigungen in Verbindung gebracht wurden und häufig als haniwa zu finden sind. Wir wünschen einen sanften Tod 20 x 30 cm, Druck auf Leinwand

 

2009 Kunstsalon im Speicher Lelkendorf

Die fliehende Zeit

Zum 2. Mal präsentiert sich 2009 eine Gruppe von Künstlern aus der Mecklenburger Schweiz in einem einwöchigen KUNSTSALON im Speicher von Lelkendorf. Der Kulturförderverein Lelkendorf e.V. (KfL) holt nicht nur Kunst aus Berlin und Hamburg aufs Land, sondern bietet auch Kunstschaffenden, die in der Region arbeiten und leben, einen Ort zum Austausch und zur Inspiration, der jedem offen steht. Hier fanden sich dieses Mal 11 Künstler zusammen, die gemeinsam ein Ausstellungsprojekt vorbereitet haben.

2008 Kunstsalon im Speicher Lelkendorf

milk, milk, milk

Haben Sie sich schon einmal mit Kühen beschäftigt?
Möglicherweise fragen Sie zurück: WOZU? Vielleicht, um etwas Neues zu sehen, Bekanntes einmal anders zu erleben, um zu staunen, um zu lachen. Und weil sich Franz Riegel im Frühjahr 2008 seiner Region mit ihren Kühen widmet und der Milch.